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Das Mühlental
Fuorimurastraße
Viele italienische und ausländische Künstler haben es , aus vielen Gesichtspunkten, gemalt und aufgenommen, weil sie von seiner Schönheit angezogen waren,so dass wir heute wissen können wie es genau im vorigen Jahrhundert aussah.
Es gehört zu den Talmulden, welche die sorrentinische Halbinsel bis zum Beginn des Jahrhunderts durchfurchten und dessen Naturgrenzen bildeten.
Das Tal dehnte sich vom Tassoplatz zur Marina Piccola und bildete einen eindrucksvollen Hafen am Meer bei Sorrent . Sein Name stammt von einer Mühle, deren Überreste noch sehbar sind und die bis zu den ersten Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts tätig war und den Bedarf an Getreide der Sorrentiner deckte. Das zuführende Quellwasser , vom Hügel kommend, nährte auch ein Sägewerk, das örtliches Nutzholz wie Kirschholz, Nussbaumholz und Olivenbaumholz allen Handwerkern der Stelle lieferte. Außerdem gingen die Frauen des Volkes in die Talmulde, um die Wäsche in einem öffentlichen Waschtrog zu waschen.
Wie die Darstellungen der Zeit beweisen, war das Mühlental ein lebendiger und bewohnter Ort auch dank seiner direkten Verbindung zu dem Meer; die Winden ermöglichten die Feuchtigkeit zu verringern und den Ort wohnbar zu machen.
Mit dem Bau des heutigen Tassoplatzes und später mit der Versperrung der Mündung zum Meer, hat die Talmulde das fortschreitende Verlassen der menschlichen Tätigkeiten, die dort stattfanden, erlebt, um sich in dem idealen Habitat des üppigen Farnkrauts zu verwandeln. Einem neuen Studium nach sind einige sehr selten geschätzte Arten des Farnkrautes entdeckt worden.
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Palast Veniero (XIII Jh.)
Tassoplatz Pietàstraße
Das Gebäude ist von außergewöhnlicher Seltenheit und Wert, da es einen Beweis des altbyzantinischen und arabischen Stils der Zeit darstellt. Die großen Bogenfenster haben ein schönes Dekorationsmotiv, das weite Streifen aus gelbem Tuffstein mit denen aus grauem Tuffstein abwechselt. Die zwei Fensterordnungen sind von zwei schmalen Tuffstreifen hervorgehoben. Diese Tuffintarsia ist von einer Rautenfolge gebildet, mit Ausnahme des Zentralfensters das mit einem Ziczacmotiv verziert ist.
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Palast Correale (XIV Jh.)
Pietàstraße
Die Fassade dieses Gebäudes hat wertvolle zweibogige Fenster aus dunklem Tuffstein,mit kleinen Bögen und gelappten Rosetten. Es hat ein sehr schönes großes Fenster mit übergeordnetem Spitzbogen, der an kurzen mehrstilistischen Widerlager anliegt,und der von kleinen Konsolen und gotischen Kapitellen mit Akanthusblättern getragen ist; Im Bogenscheitel ist das Adelswappen eingeschnitzt. Das Portal ist typisch neapolitanisch mit niedergedrücktem Bogen und durazzische katalanische Formen, die gegen Ende des dreizehnten Jahrhunderts bis zum ganzen vierzehnten Jahrhundert verwendet wurden.
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Haus des fünfzehnten Jahrhunderts
Pietàstrasse - Calantariarogasse
Ein einziger und seltsamer örtlicher Beweis vom Einfluss der toskanischen Meister , die in Neapel in der zweiten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts tätig waren, sind der kleine Palast und die Loggia in der Calantariarogasse mit Kapitellen, die man auch auf einer neapolitanischen Treppe in der S. Arcangelo a Baianostraße wiederfindet, und die der Pontanokapelle, mit der einzigen Variante des Blattes, das in einer anderen Richtung angeordnet ist.
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Kathedrale
Corso Italia
Sie ist im romanischen Stil und geht auf das XV. Jahrhundert zurück;aus der selben Epoche ist das seitliche Portal (1474)aber im Renaissancestil.
In der Kirche , unter anderem,ist auch das Baptisterium, wo Torquato Tasso getauft wurde,und das im Jahre 1933 restauriert wurde;Sehenswert sind die Gemälde von Künstlern der neapolitanischen Schule aus dem XVIII. Jahrhundert. An der Decke befinden sich Gemälde von Oronzo Malinconico und Giacomo del Po. Der erzbischöfliche Thron aus auserlesenem Marmor, geht auf das Jahr 1573 zurück. Der hölzerne intarsierte Chor ist Schöpfung sorrentinischer Handwerker;letzte Herstellung sind die vierzehn intarsierten Kreuzwegstationen, Werk von Giovanni Paturzo; das Lesepult, Werk von Giuseppe Centro und Mario dAlesio und schließlich die Klöpfer der Eingangstür, Werk von Giuseppe Rocco nach der Zeichnung von Vincenzo Stinga.
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Glockenturm des Doms Episkop
Corso Italia Pietàstraße
Dieser Glockenturm ist Teil der Grundfläche aus romanischer Zeit, wahrscheinlich um das XI. Jahrhundert erbaut, mit Säulenschäften verschiedener Arten mit mal klassischen und mal byzantinischen Kapitellen, mit Sockeln und jeder Art Marmorstückchen. In den zwei fest erhobenen Bögen und in den auf die Kanten angeordneten Säulen bemerkt man den byzantinischen Einfluss. Dieser Bau ist auch für die Geschichte der städtischen Urbanistik interessant, weil die kleinen Räume, mit erhöhten Beugen, und das anstoßende Gewölbe, auf der Pietàstraße am Eingang des Episkops, lange Zeit hindurch den öffentlichen Versammlungen dienten, bevor sie innerhalb des Schlosses stattfanden. Der obere Teil des Glockenturms wurde, wenn nicht erbaut, sehr wahrscheinlich um das XVI. Jahrhundert in der jetzigen Form verkleinert.
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Maria Serviten Kirche
Sersalestraße
Sie wurde,im Barockstil, im XVIII. Jahrhundert ausgebaut.Sie ist Sitz der Maria Serviten Kongregation und bewahrt im Inneren eine Holzstatue des toten Christus, von einem unbekannten Künstler geschaffen, die am Karfreitag von den mit schwarzen Kapuzen bedeckten Ordensbrüdern, in Prozession getragen wird. Andere zwei kleine Holzskulpturen, die die Heilige Jungfrau und den Heiligen Joseph darstellen, sind seltene Beispiele des fünfzehnten Jahrhunderts.
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Die alten Mauern
Parsanosraße
Von dem alten griechischen Verteidigungsmauerring bleibt nur die Mauerung, die sich unterhalb der Straßenebene vom Tor Parsano Nuova befindet, in der Nähe des Tors sichtbar.
Andere Überreste von sehr begrenztem Umfang der griechischen Mauerung, außer Tor Marina Grande, sind die kurzen Strecken der westlichen Mauerung in via Sopra le Mura. Die römische Stadt überlagerte die griechische Besetzung,beachtete aber den Stadtplan und verzierte den selben Mauerring mit großen Isodomblocken.
Diese Mauern dienten während des ganzen Mittelalters zur Verteidigung von Sorrent. Ihre Wiederherstellung begann im Jahre 1551, und wurden nur 1561, nach der tragischen türkischen Invasion, ausgebaut.
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Sitz Dominova
S. Cesareostraße
Es ist der einzige gebliebene Beweis der alten Adelssitze in Kampanien, geht auf das XVI. Jahrhundert zurück.Mit einer viereckigen Form und mit zwei Eckenbögen aus Pipeernstein,die die ganze Kuppel und die Wände im Hintergrund, mit Fresken aus dem achtzehnten Jahrhundert, entdecken lassen. Die Pilaster und die mehrstilistischen Bögen, mit ihren Kapitellen, sind nach archaischem Muster. Die Kuppel aus dem siebzehnten Jahrhundert ist aus gelben und grünen Flachziegeln und mit Majolikakacheln verkleidet.
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Rosariokirche
Tassostraße
Sie war schon von den Heiligen Felice und Baccolo allgemein als die St. Rosariokirche bekannt, wahrscheinlich unter der Herrschaft von Costantino Magno (310), auf den Überresten eines heidnischen Tempels gebaut, Pantheon genannt;sie war auch Kathedrale von Sorrento vom XII. bis zum XV. Jahrhundert.
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Museum - Laden der Holzeinlegearbeiten
S. Nicolastrasse
Geöffnet von 9.30 bis 12.00 Uhr
und von 17.00 bis 19.00 Uhr
außer montags und an Feiertagen
Besuch auf Anmeldung
Der Museum-Laden der Holzeinlegearbeiten, in Sorrent,befindet sich in der S. Nicolastraße n.28 und ist eine Mehrzweckstruktur dank der Beharrlichkeit des Architekten Alessandro Fiorentino,der es geplant und gegründet hat.Es handelt sich um die Umstellung einer der historischen Abteilungen der örtlichen sozioökonomischen Wirklichkeit. In diesem neuen Museumsmuster sind die Sorgfalt der Katalogisierung und der Ausstellung das führende Ziel,was zu einem weiteren Programm, das sich nicht an der bloßen Beaufsichtigung der Erinnerung beschränken lassen möchte.
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Haus von Cornelia Tasso
S. Nicolastraße
In der S. Nicolastraße n. 11, befindet sich das Haus Fasulo, auch Sersale (sehenswert ist das Portal mit Bossenwerk und der kleine Balkon) in dem Cornelia Tasso, Schwester von Torquato und Frau von Marzio Sersale, wohnte, auch als sie Witwe war, mit ihren Söhnen Antonino und Alessandro. Im Juli 1557 entfloh Torquato aus dem Schloss von Ferrara, schiffte sich in Gaeta ein und erwies sich hier als Bote des Dichters.
In der Vorhalle:findet man das mit Wappenfresken bemalte Gewölbe, militärische Trophäen und Inschriften aus dem Jahre 1615, die an den Dichter erinnern.
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Tor der Marina Grande
Marina Grande Straße
Es ist das älteste Tor und bewahrt immernoch einen großen Teil der Bauart des antiken griechischen Tors. Es befand sich neben einem Turm von dem nur wenige Spuren bleiben, aber dessen Bestehen in einer alten Karte des achtzehnten Jahrhunderts vom Abbé Giovan Battista Pacichelli bewiesen ist. Bis zum XV. Jahrhundert war es wahrscheinlich der einzige Zugang vom Meer zur Stadt und samt dem anderen Tor, in Marina Piccola gelegen, stellte es in vorrömischer Zeit den einzigen Zugang für den Handelsverkehr mit den nahegelegenen Städten dar.
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Teil des Tassohauses
Vittoriaplatz
Vittorio Veneto Straße
Rechts der Straßenstrecke, die vom F.S. Gargiuloplatz zum Tor am Vittoriaplatz führt, befindet sich der Eingang des Imperial Tramontano, das zwei Zimmer eingliedert, die zum Haus, in dem im Jahre 1544 Torquato Tasso, Autor der Gerusalemme liberata, geboren wurde.
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Die St. Francescokirche und der Kreuzgang
S. Francescostraße
Der Ursprung des Kreuzganges geht auf die erste Hälfte des VIII. Jahrhunderts zurück. Die Architektur des Kreuzganges zeigt gekreuzte Bögen aus Tuffstein auf zwei Seiten des Laubenganges, stilistischer Ausdruck des späten vierzehnten Jahrhunderts, auf den anderen zwei Seiten runde Bögen auf achteckigen Pilastern.
Zu bemerken ist schließlich die Anwesenheit verschiedener aus heidnischen Tempeln herkommenden Elemente, wie die drei Eckensäulen, zweckdienlich wiederverwendet.
Neben dem Kreuzgang befindet sich die St. Francesco Kirche,die auf das sechzehnte Jahrhundert zurückgeht. Innerhalb der Kirche kann man, in der ersten der drei Kapellen rechts, eine Holzstatue bewundern, die den Heiligen mit dem Gekreuzigten darstellt,die von der Familie Vulcano im XVII Jahrhundert geschenkt wurde.
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Kirche und Kloster St. Maria delle Grazie
S. Maria delle Grazie Straße
Diese Kirche aus dem sechzehnten Jahrhundert und das angeschlossene Klausurkloster der Dominikanernonnen, wurden im Jahre 1566 von der adeligen sorrentinerin Bernardina Donnorso bauen lassen.
Im Inneren: der Nonnenchor, die Podien und die Holzjalousien dem Kirchenschiff entlang , die auf das siebzehnte Jahrhundert zurückgehen. Sehr interessant ist der mit Majolikakacheln verkleidete Fußboden, reich an Blumenmotiven auf weißer Glasur.
Die Kirche besteht aus einem einzigen Mittelschiff und bewahrt Werke von südländischen Künstlern wie S. Buono, N. Malinconico, P. Caracciolo und S. Corenzio, die zwischen dem Ende des sechzehnten und dem Anfang des achtzehnten Jahrhunderts tätig waren.
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St. Antonino Basilika
S. Antoninoplatz
Ihr Ursprung geht auf das zwölfte Jahrhundert zurück, obwohl schon um das IX. Jahrhundert ein an St. Antonino geweihtes Oratorium an diesem Ort vorhanden war.
Die Kirche zeigt verschiedene Elemente,die woanders entnommen wurden, wie die Säulenschäfte, wahrscheinlich wegen ihrer besonderen Gleichmäßigkeit,sie wurden aus dem Säulengang einer der vielen römischen Villen des Gebietes entnommen. In der Krypta,die im achtzehnten Jahrhundert erneuert wurde, sind viele Votivgabenbilder, vor allem von Seefahrern. Interessant ist die Krippe aus dem achtzehnten Jahrhundert von der St. Martino Schule und das südliche Portal mit byzantinisch-romanischen Formen aus dem X. Jahrhundert.
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Sitz Porta (XVI. Jh.)
Tasssoplatz S. Cesareostraße
Wo sich die S. Cesareostraße mit dem Tassoplatz verbindet, an der Stelle, wo sich jetzt der sorrentinische Verein befindet ist ein zweiter Sitz, Porta genannt, da er ursprünglich am größerem Tor der Stadt gebaut wurde, in dem Raum damals Largo del Castello genannt. Nach der Abschaffung der Sitze wurde er erst in ein Gefängnis verwandelt, dann in eine Wachstube für die städtische Miliz und schließlich in einen Treffpunkt der Sorrentiner.
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Kirche des Carmine
Tassoplatz
Der Ursprung dieses Tempels geht wahrscheinlich auf die Jahre 230-240 n.Chr. zurück, als es in Sorrent eine Christenverfolgung gab.
Sie wurde am Ende des sechzehnten Jahrhunderts neu gegründet. Die Kirche ist im Barockstil mit einem einzigen Mittelschiff gebaut. Im Hintergrund befindet sich das antike Bild der Madonna,eine Kopie der Vergine Bruna von Neapel. Man kann Gemälde in guter Anfertigung von Künstlern des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts bewundern, sowie zwei artistische Reliquienschreine aus intarsiertem Holz aus dem Jahre 1600.
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Museum Correale di Terranova
Correalestraße
Jeden Tag geöffnet von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr
außer am Dienstag und an Feiertagen
Das Museum Correale,wurde als das schönste provinzielle Museum von Italienbezeichnet. Es ist ein wertvoller Wächter der sorrentinischen Kunst und Kultur. Es befindet sich in einer antiken Patriziervilla von einer Agrumenpflanzung umgeben; von der Tuffrippe aus hat man einen wunderschönen Blick auf den Golf von Neapel . Die Villa und die Agrumenpflanzung, sowie die herrliche Terrasse des Aussichtspunktes, waren eine Schenkung,die dem Museum überschrieben wurde und die den Bürgern Sorrents von den Brüdern Pompeo und Alfredo Correale, letzte Abkömmlinge der alten Patrizierfamilie, überlassen wurde. Die Familie Correale war aus Scala gebürtig,ein altes Städtchen gegenüber Ravello gelegen und sie wurde schon in einigen Dokumenten des Jahres 1268 erwähnt. Wir wissen ,dass ihnen die Sitze (antike Vereine von Adligen) von Porta in Sorrent, Portaretese in Salerno, und Porto in Neapel, gehörten.
Die Brüder Correale stellten der sorrentinischen Gemeinschaft ihre Familienvilla, in der die in den zahlreichen Reisen nach ganz Europa gesammelten Kunstschätzen aufbewahrt sein sollten,zur Verfügung. Den ursprünglichen Charakter einer Patriziervilla hat man in der Anordnung der zahlreichen Sammlungen berücksichtigt, als ob diese die ursprüngliche Ausstattung des Hauses bildeten.
Das Museum bewahrt eine der schönsten Sammlungen der neapolitanischen Künstler des XVIII. Jahrhunderts, einige Werke der berühmten Schule von Posillipo und der Meister flämischer und französischer Schule der selben Zeit. Wertvoll sind auch die Porzellanwaren von Capodimonte, die von Sevres, die Glasgegenstände von Murano, die Kristalle aus Böhmen und die Uhrensammlung. Interessant ist auch die archäologische Sammlung. Eine besondere Aufmerksamkeit verdient die Sammlung von sorrentinischen Intarsien des XIX. Jahrhunderts. Diese nimmt einen ganzen Saal ein und ist reich an Tischen, Möbeln und fein intarsierten Kästchen. Viele dieser Stücke wurden dem Museum vom sorrentinischen Dichter und Ebanist Salvatore Gargiulo (Saltovar) geschenkt.
Interessant ist auch die Bibliothek,die verschiedene Ausgaben der Werke von Torquato Tasso und mehrere Manuskripte besitzt. Hier ist auch die Totenmaske Tassos aufbewahrt. Die Sammlungen sind in drei Stockwerken geordnet. Es sind imsgesamt vierundzwanzig Säle und es gibt auch eine Mansarde,die als Ausstellungsraum nutzbar gemacht wurde.
Erdgeschoss: Saal der Gründer, Kappelle Correale, Sektion sorrentinischer Intarsien aus dem XIX. Jh.- archäologische Sektion romanische Sektion.
Erster Stock: Gemälde und Ausstattungen aus dem XVIII. Jh.: B. Caracciolo, A. Vaccaro, Micco Spadaro, B Corenzio, G. Lanfranco, P. De Matteis, G. Dei Po, N. M. Rossi, E. De Mura, G. Bonito, C. Amalfi orientalische Porzellanwaren, aus dem XVII. und XVIII. Jahrhundert Saal der flämischen Maler. P.P. Rubens, J Vari Kassel, A. Grimmer, M. Sweerts.
Zweiter Stock: Stilleben aus dem XVII. und XVIII. Jh. :G. B. Ruoppolo, T. Realfonso, G. Cusati, A. Ascione, G. Casissa, A. Belvedere. Ausländische Landschaftsmaler aus XVIII und XIX Jh.: J.R. Voltaire, S. Déms, G. Dughet, J. Rabbel, F. Vervloet. Landschaftsmaler der Schule von Posillipo: A. S. Pithio, T. Duelere, G. Gigante. Saal der italienischen und europäischen Uhren aus dem XVIII. Jh.
Dritter Stock: Italienische und ausländische Majoliken aus dem XVII. und XVIII. Jh. :Mailand, Savona, Castelli, Sizilien und Kalabrien, Marseille, Mausticres, Ruen. Italienische und ausländische Porzellanwaren aus dem XVIII. Jh.: Meissen, Wien, Ludwigsburg, Nimphenburg, Zürich, Chelsea, Bow, S. Petersburg. Capodimonte, Doccia, Venedig, Belvedere.